Corona Update 3.0

++++++Corona-Update 3.0+++++

Ab den 16.12.2020 tritt die neue Corona Schutzmaßnahme  in Kraft.

 

Liebe Fahrschüler,

die neue Corona-Schutzverordnung ist da. Daraus ergeben sich für uns umfangreiche Einschränkungen. Bitte lest dazu auch den abgedruckten Originaltext des §7 der CoSchVo, in dem die wichtigsten Vorgaben beschrieben sind.

 

1.

Jeglicher Präsenzunterricht ist bis zum 10. Januar 2021 untersagt.

 

2.

Onlineunterrichte sind erlaubt, da dies in NRW ja schon seit längerer Zeit als Ersatz für Präsenzunterricht bis zum 31.03.2021 gestattet ist.

(Hierfür stecken wir momentan alle unsere Köpfe zusammen um mit euch Online-Theorie-Unterricht durchführen zu können.)

 

3.

Fahrausbildung ist lediglich „berufsbezogen“ erlaubt. Nach jetzigem Kenntnisstand bedeutet „berufsbezogen“ beispielsweise(!) folgendes:

a.      alle Fahrerlaubnisausbildungen, gefördert durch Maßnahmen der Arbeitsämter, Jobcenter, Bildungsgutscheine etc.

b.      alle systemrelevanten Berufe …

 

c.      Berufsbezogene Ausbildungen gelten auch für Bewerber z.B der FE B/BE, die ihre Fahrerlaubnis für ihre auf ihren Beruf bezogene Mobilität benötigen etc. Diese berufsbezogene Ausbildung muss gegebenenfalls der zuständigen Ordnungsbehörde (Ordnungsamt / Gesundheitsamt) begründet werden. 

 

§ 7

Weitere außerschulische Bildungsangebote

(1) Sämtliche Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote sowie Angebote, die der Integration dienen, und Prüfungen von 1. Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, 2. Volkshochschulen sowie 3. sonstigen nicht unter § 6 fallenden öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Anbietern, Einrichtungen und Organisationen sowie Angebote der Selbsthilfe und musikalischer Unterricht sind in Präsenzuntersagt. Hierzu gehören insbesondere Sportangebote der Bildungsträger sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche. Zulässig bleiben nur berufs- und schulabschlussbezogene Prüfungen, die nicht auf einen Zeitpunkt nach dem 10. Januar 2021 verlegt werden können, unter Beachtung der Regelungen der §§ 2 bis 4a.

(1a) Abweichend von Absatz 1 bleiben in Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe dringend erforderliche Betreuungsangebote der Einzelbetreuung in Präsenz zulässig. Das Gleiche gilt für über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a und §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch unter Beachtung der §§ 2 bis 4a dieser Verordnung.

(2) Bei ausnahmsweise zulässigen Prüfungen, die eine Unterschreitung des Mindestabstands erfordern, ist bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen beziehungsweise Händedesinfektion und das Tragen einer Alltagsmaske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.

(3) Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt bei den zulässigen Angeboten nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen, wobei sich im Fahrzeug nur Fahrschülerinnen und Fahrschüler, Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer, Fahrlehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen.